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Ratgeber6 Min. Lesezeit
Zuletzt aktualisiert: 1. Februar 2026
Kosten

Maklerprovision Österreich: Wer zahlt, wie hoch, welche Szenarien gelten?

Die Maklerprovision gehört zu den größten Nebenkosten beim Immobilienkauf in Österreich. Wer sie bezahlt, hängt vom Auftraggeber, dem Bundesland und dem Vertragsmodell ab. In diesem Guide erfährst du, welche Sätze üblich sind, wie die Berechnung funktioniert und in welchen Szenarien Käufer:innen zahlen. Wir zeigen dir Beispiele für Kaufpreis, Provision und Umsatzsteuer, plus Tipps, wie du Angebote vergleichst und Maklerkosten in die Finanzierung einplanst. Außerdem klären wir, wann die Provision fällig wird, welche Nachweise die Bank sehen will und wie du dir im Rechner einen realistischen Puffer sicherst.

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Ahmet Parlak

Immobilienfinanzierung & Hypothekenexperte, Wien

1. Februar 2026

Kurzantwort: Maklerprovision beim Immobilienkauf in Österreich

  • Maklerprovision beträgt meist 3% des Kaufpreises zzgl. 20% USt. (= 3,6% brutto).
  • Wer zahlt, hängt vom Maklerauftrag und Bundesland ab.
  • Provision ist bei Unterzeichnung des Kaufvertrags fällig.
  • Gesamte Kaufnebenkosten (inkl. Makler) auf 8–10% des Kaufpreises budgetieren.

Last updated: 2026-02-01

TL;DR

  • Maklerprovision beträgt meist 3% des Kaufpreises zzgl. 20% USt.
  • Zahlungspflicht hängt vom Maklerauftrag und Bundesland ab.
  • Provision ist bei Unterzeichnung des Kaufvertrags fällig.
  • Kaufnebenkosten sollten zu 8–10% Gesamtkosten eingeplant werden.

Wer zahlt die Provision?

In Österreich gilt: Wer den Makler beauftragt, zahlt in der Regel die Provision. In der Praxis ist oft der Käufer betroffen – insbesondere bei Alleinvermittlungsaufträgen.

Bei Doppelmakler-Szenarien können Käufer und Verkäufer jeweils zahlen. Prüfe daher den Maklervertrag und frage aktiv nach der Rolle des Maklers.

Übliche Sätze & Berechnung

Die Provision richtet sich nach dem Kaufpreis und liegt häufig bei 3% zzgl. 20% USt.

KaufpreisProvision (3%)Provision inkl. USt.
€300.000€9.000€10.800
€450.000€13.500€16.200
€600.000€18.000€21.600

Beispielrechnung für 450.000 €

Maklerprovision 3%: 13.500 €

Umsatzsteuer 20%: 2.700 €

Gesamt: 16.200 €

Planungstipps für Käufer:innen

  • Vergleiche mehrere Angebote und hinterfrage Alleinvermittlungen.
  • Prüfe, ob Verkäufer oder Käufer im Vertrag als Auftraggeber gelten.
  • Plane die Provision in deiner Eigenkapitalreserve ein.

Häufige Fragen zur Maklerprovision

Üblich sind 3% des Kaufpreises plus 20% Umsatzsteuer.

In der Regel der Auftraggeber des Maklers – häufig der Käufer bei Alleinvermittlungen.

Bei erfolgreichem Abschluss – meist mit Unterzeichnung des Kaufvertrags.

In Einzelfällen ja, besonders bei hochpreisigen Objekten oder mehreren Angeboten.

Normalerweise nicht. Ohne Maklerauftrag besteht kein Anspruch auf Provision.

Ja, sie zählt zu den wichtigsten Nebenkosten und sollte im Budget eingeplant werden.

Nächster Schritt: Soft-Check starten

Wähle den Einstieg, der am besten zu deiner Entscheidung passt.

Werkzeuge

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Haftungsausschluss: Diese Berechnungen sind Schätzungen und dienen nur zu Informationszwecken. Die tatsächlichen Kosten und Ergebnisse können je nach individuellen Umständen, Marktbedingungen und spezifischen Kreditkonditionen variieren. Konsultieren Sie einen Finanzberater oder Hypothekenmakler für personalisierte Beratung.

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